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Zum Andenken an den verstorbenen Hauptmann Alving soll nahe seinem Landgut ein Kinderheim eingeweiht werden. Frau Alving entscheidet sich, es nicht versichern zu lassen, da es ja unter Gottes Segen stehen soll. Pastor Manders, ein Freund des Hauses, ist ebenso gekommen wie ihr Sohn, Osvald, der als Künstler in Paris lebt. Nach und nach werden die Lebenssünden des Hauptmann Alving offenbar, wie Gespenster verfolgen sie seine Witwe. Schon bald nach der Eheschließung hatte sie sich an Pastor Manders gewandt und ihm erzählt, dass ihr Mann ein unverbesserlicher Wüstling sei. Manders aber, der sie selbst liebte, riet ihr, bei ihrem Mann zu bleiben - und ist bis heute stolz darauf, während sie es als die größte Niederlage seines Lebens ansieht.
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