Werbung
Wenn Gerhild Steinbuch von einer „Erweiterung des Autor*innenbegriffs“ spricht, hat das bei ihr auch eine räumliche Dimension. Sowohl für ihr eigenes Schreiben als auch für ihre Tätigkeit als Leiterin des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien gilt: Das Narrativ des Autors, der alleine in seinem Kämmerchen sitzt und schreibt, hat ausgedient. An seine Stelle tritt die Arbeit an unterschiedlichen Formaten und in verschiedenen Konstellationen, für die eine Offenheit notwendig ist, die gar nichts anderes zulässt, als die Tür des einsamen Kämmerchens weit aufzustoßen.
Werbung