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Wer sich gemeinsam mit Mina Salehpour auf einen Roadtrip durch ihre Gedankenwelt begeben möchte, sollte gut ausgeschlafen sein. Selbst an Tagen, an denen sie, wie sie sagt, „supermüde“ ist, schaltet sie auch in engen gedanklichen Wendungen höchstens einen Gang runter. Und dann sofort wieder zwei rauf. Mit ihrer schnellen, präzisen und unglaublich klaren Art fährt die Regisseurin im Theaterbetrieb derzeit ziemlich gut – ihre Arbeiten sind nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in Skandinavien zu sehen. Wir sitzen in der Kantine des Akademietheaters, wo vor zwei Tagen die Wiener Premiere ihrer Inszenierung „Das große Heft / Der Beweis / Die dritte Lüge“ stattgefunden hat.
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