„Funken“: Die Systemsprenger

Klaus Peter Vollmann, 25.09.2024

Jung. Begabt. Smart. Divers. In Till Wiebels preisgekröntem Stück „Funken“ zeigt eine Gruppe couragierter Teenager, wie weit man mit Empathie, Solidarität und Idealen kommen kann. Die Macht des Widerstands endet nicht einmal auf dem Mond.

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Keine Eltern im Nacken. Niemand, der einen mit sinnbefreiten Vorschriften ins pubertäre Burnout treiben könnte. Stattdessen herrscht in diesem Ferienlager die pure juvenile Autonomie. Zumindest scheint es so. Alle Kids verfügen über außergewöhnliche Fähigkeiten und sind angehalten, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Sie sind hier auf Einladung von Arthur McPush – einem mysteriösen Weltwirtschaftsboss. Er ist lediglich mit seiner Stimme anwesend und wacht in Big-Brother-Manier über allem. Von Zeit zu Zeit müssen ihm die Kinder Bericht erstatten. In Wirklichkeit will er ihre Talente nutzen, um eine neue Zivilisation fern der Erde zu begründen.

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