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„Die männliche Perspektive ist ausgelutscht wie 1 alter Penis“, schreibt Autorin Stefanie Sargnagel, deren Texte im Stück „Iphigenie. Traurig und geil im Taurerland“ mit der antiken Tragödie von Euripides vermengt wurden. Weil sie mit dieser Aussage nicht nur ins Schwarze, sondern glücklicherweise auch den Nerv der Zeit trifft, versammelt diese Liste Stücke, die Frauen sprechen lassen. Und zwar nicht in kleinen Nebenrollen, als dahinsiechende Großmütter oder neckische Flittchen, sondern in den Hauptrollen. Da es sich bei dieser Liste um eine subjektive Auswahl handelt, besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Den Anspruch, am Theater sehr viel öfter verschiedene Perspektiven anzubieten, unterschreiben wir dafür sofort.
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