„FuelNoises“: Von 29. bis 31. Mai im Theater am Werk (Petersplatz).

FuelNoises: Im Sog der Fehlinformation

Sarah Wetzlmayr, 29.05.2024

Wie hält man sich im Meer der Fehlinformation über Wasser? In seiner Performance „FuelNoises“ beschäftigt sich Stefano D'Alessio mit Desinformation und Fake News zum Thema Klimawandel. Ein audiovisuelles Konzert, ein digitales Drama – und alles dazwischen. Außerdem: Ein Abend, der Meme Culture auf die Bühne bringt. Wir haben Stefano D'Alessio getroffen.

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Vermutlich ist es einfacher, festzuhalten, was Stefano D’Alessio nicht ist, als all die künstlerischen Bereiche aufzuzählen, die er mit seinen Arbeiten abdeckt. Wir versuchen es trotzdem: Ursprünglich von der Musik kommend studierte er Visual & Performing Arts in Venedig, anschließend transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz in Wien. Er komponiert, performt, unterrichtet und beschäftigt sich mit KI-Systemen, die in seinen Arbeiten eine zentrale Rolle einnehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein Workshop für Interaktive Kunst und Neue Medien bei Klaus Obermeier brachte ihn auf die Idee, intelligente Systeme und menschliche Körper auf der Bühne miteinander interagieren zu lassen. Nach dieser Begegnung sei er in ein Kaninchenloch gefallen, erzählte der in Italien geborene Künstler einmal in einem Interview.

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