Transdisziplinär und auf Augenhöhe. Fronte Vacuo (Margherita Pevere, Marco Donnarumma und Andrea Familari) arbeiten an der Schnittstelle von Theater, bildender Kunst, Musik und Technologie. „[6XXX6], Six Movements for Six Spaces“ heißt ihre Reihe für das Volkstheater.

Fronte Vacuo: Der Zukunft auf der Spur

Sarah Wetzlmayr, 02.05.2024

Die griechische Tragödie als heiliger Tempel, an dem nicht zu rütteln ist? Nicht, wenn es nach Fronte Vacuo geht. In „Tragedia: The hunt“ haucht die Performancegruppe einer alten Gattung neues Leben – und auch ein bisschen künstliche Intelligenz – ein.

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Wenn das transdisziplinär arbeitende Performancekollektiv Fronte Vacuo die Gattungsbezeichnung „Tragedia“ als Titel für eine ihrer Arbeiten festlegt, kann man sich ziemlich sicher sein, dass darin mit der Einheit von Zeit, Ort und Handlung sehr viel großzügiger umgegangen wird, als sich das Aristoteles vor vielen Jahrhunderten überlegt hat. „Wir werden der Struktur der griechischen Tragödie nicht folgen, sondern sie als Startpunkt verwenden und damit spielen“, gibt Andrea Familari, der die Gruppe mitbegründet hat, einen ersten Hinweis darauf, was das Publikum bei „Tragedia: The hunt“ erwarten wird.

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