Fritzi Wartenberg studierte Regie am Max Reinhardt Seminar, inszenierte am Berliner Ensemble und am Schauspiel Köln. „Elisabeth!“ ist ihr Burgtheater-Debüt.

Fritzi Wartenberg: What’s the deal with Sisi?

Sarah Wetzlmayr, 15.05.2025

In „Elisabeth!“ tritt die ungeschlagene „Kitschbitch von Österreich“ aus ihrer Passivität heraus und entwirrt die Mythen um ihre Person. Mareike Fallwickl hat das Stück für Stefanie Reinsperger geschrieben, Fritzi Wartenberg inszeniert und erklärt ihren Ansatz in diesem Text.

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Niemand kommt um sie herum. Sie ist die kaiserliche Ikone schlechthin, eine wienerische Kulturgut, die bis heute im internationalen Scheinwerferlicht steht, eine Sehnsuchtsfigur für so viele seit Kindertagen. Wer ihren Namen hört, hat sofort Bilder im Kopf: Ihr Haar fällt in dichten Locken bis zum Boden, sie spricht nur im Flüsterton, zart und geheimnisvoll, und keine andere weit und breit konnte je den Umfang ihrer Wespentaille erreichen, egal wie sehr sie sich auch hinunterhungerte. Sie ist die ungeschlagene „Kitschbitch von Österreich“.

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