Schriftsteller Michael Köhlmeier schreibt jeden Monat in der BÜHNE über Kulturthemen, die ihn bewegen.

Freibrief von Michael Köhlmeier: Gewissen und Verantwortung

Redaktion, 10.07.2023

Über Dostojewski und die Aufklärung schreibt der Schriftsteller Michael Köhlmeier diesmal in seiner monatlichen Kolumne.

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Dostojewski tut weh. Immer noch. Seine Bücher sind Nägel im Fleisch. „Weh spricht: Vergeh!“, heißt es in Nietzsches Gedicht „Das trunkene Lied“ aus dem „Zarathustra“ – bei Dostojewski vergeht das Weh nie. Den größten Schmerz aber bereitet ein schmaler Traktat aus dem Riesenroman „Die Brüder Karamasow“, der unter dem Titel „Der Großinquisitor“ in die Literaturgeschichte einging.

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