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Dieser Brief sollte ein Liebesbrief werden, aber – wie mit fast jeder Liebe – mischt sich hier auch etwas Wut und Eifersucht dazu. Sogar Bitternis. Was nämlich, so frage ich mich, was zum Teufel treibst du, oh verdammte Muse? Sitzt du etwa geduldig an meiner Seite, nickst mir aufmunternd zu, hauchst mir Küsschen auf die dampfende Stirn, die diese wieder kühlen und auf Betriebstemperatur zurücksetzen sollen? Nein! Du Verlotterte treibst dich nächtelang irgendwo herum, man weiß nicht, wo genau, aber man hat so seine Verdachtsmomente.
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