Boris Pinkhasovich und Gerald Finley in „Falstaff“ in der Wiener Staatsoper.

Falstaff von Giuseppe Verdi

Theresa Steininger, 23.06.2022

Verdis letztes ist auch sein lustigstes Werk – wobei die Titelfigur in „Falstaff“ ganz schön durch den Kakao gezogen wird.

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„Hamsterbacke“ oder gar „Eingebildeter Fettwanst“ – die Spitznamen, die Sir Falstaff gegeben werden, sind nicht gerade schmeichelhaft. Dieser dicke Ritter ist ein eingebildeter Schnösel, der sich trotz seiner Leibesfülle für unwiderstehlich hält. Gerade ist er in finanzielle Nöte geraten, doch er verspricht sich Hilfe, indem er zwei Frauen Liebesbriefe schreibt – auf dass sie ihm Zugang zum Vermögen ihrer Männer verschaffen sollen. Aber nicht alleine, dass seine Diener ihn an Ford, den einen Ehemann, verraten. Auch die Damen bemerken den doppelten Liebesbrief und beschließen, Falstaff eine Falle zu stellen, um ihn zum Narren zu halten.

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