Szene aus der Inszenierung von Pınar Karabulut am Volkstheater Wien.

Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams

Theresa Steininger, 16.01.2023

Für dieses Werk bekam der Autor seinen ersten Pulitzer-Preis: Wenn eine hypersensible Frau mit ihren Lebenslügen an den Macho-Gatten ihrer Schwester gerät, gibt das eine explosive Mischung. Eine Zusammenfassung.

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Blanche DuBois kommt auf Besuch zu ihrer Schwester Stella nach New Orleans, wo sie mit einer „Streetcar named desire“, einer Straßenbahn namens Sehnsucht, fuhr. Bald wird offensichtlich, dass sie hypersensibel und rückwärtsgewandt-nostalgisch ist. Sie weint dem Anwesen „Belle Reve“ hinterher, das Stella und sie früher bewohnten und besaßen. Stanley, Stellas grobschlächtiger Mann, verlangt Rechenschaft von ihr für den verlorenen Besitz, den er auch als seinen eigenen ansieht. Die hysterische Blanche und der brutale Macho Stanley geraten oft aneinander. Blanche versucht gar, Stella zu überzeugen, ihn zu verlassen, doch sie ist Stanley gänzlich verfallen und erwartet ein Kind von ihm. Nicht einmal, als er betrunken um sich schlägt, wendet sich Stella von ihm ab.

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