Ketevan Papava tanzt in „Ein Deutsches Requiem". Die Erste Solotänzerin des Wiener Staatsballetts verfügt über enormes Repertoire und liebt neben dem Tanz vor allem Malerei und Mode. Zu ihren Glanzrollen zählt „Anna Karenina“.

Ein Deutsches Requiem in der Volksoper: Mit der Kraft der Leichtigkeit

Klaus Peter Vollmann, 29.09.2021

Wenn Körper die Seele berühren. Johannes Brahms’ Totenmesse „Ein Deutsches Requiem“ wird in der Volksoper zur lustvoll getanzten Feier des Lebens.

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Der Weg war nicht der gleiche. Das Ziel haben beide erreicht. Ketevan Papava, Erste Solotänzerin des Wiener Staatsballetts, hatte gar keine andere Wahl. „Drei der fünf Schwestern meiner Mama waren Balletttänzerinnen, ich habe schon als Kind Vorstellungen besucht, alte Spitzenschuhe geschenkt bekommen und bald selbst getanzt“, erklärt die gebürtige Georgierin. „Ich könnte mir gar nicht vorstellen, etwas anderes zu machen. Als ich meine erste Gage bekommen habe, dachte ich, okay, ich verdiene mit etwas, das ich so sehr liebe, auch noch Geld. Der Tanz war bei mir also immer da.“

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