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Probebühnen haben so etwas Normales. Sie glitzern nicht. Sie leuchten nicht. Während die Stars sonst weit weg im Scheinwerferlicht stehen, sind sie hier ganz nah. Kulissen, die später Gebäude oder Landschaften erzählen, sind – in frühen Phasen der Proben – wackelige Gestelle, schnell zusammengezimmert. Türen, die später zugeschlagen werden, fallen hier um, wenn man das mit Bühnenkraft tun würde. Die Anstrengung der Sänger*innen ist nicht von Schminke kaschiert. Hier wird geschwitzt. Hier leuchten die Gesichter rot vor Anstrengung. Hier werden Babys gestillt.
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