„Dornröschen“ in der Wiener Staatsoper.

Dornröschen von Piotr I. Tschaikowski und Marius Petipa

Redaktion, 18.12.2024

Es gibt einige Märchen und Sagen, die den Topos des schlafenden Mädchens, das wachgeküsst werden muss, aufgreifen. „Dornröschen“ ist mit Sicherheit eine der berühmtesten und auch berührendsten Erzählungen unter ihnen. Piotr I. Tschaikowski und Marius Petipa haben ein Ballett daraus geschaffen, das zu den Sternstunden der Ballettgeschichte zählt.

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Bei der Taufe der Königstochter Aurora sind auch sechs Feen zu Gast. Eine fehlt jedoch. Carabosse wurde versehentlich nicht eingeladen und ist gekränkt. Wütend verhängt sie einen Fluch über die Prinzessin: Herangereift zu einer jungen Frau soll Aurora durch einen Stich an einer Spindel sterben. Glücklicherweise gelingt es einer anderen Fee, das Todesurteil in einen langen Schlaf abzumildern. Behütet wächst Aurora zu einer jungen Frau heran, doch bei dem großen Fest, das anlässlich ihres 16. Geburtstages gegeben wird, gelingt es einer Fremden – die sich später als Carabosse herausstellt –, ihr eine Spindel zu überreichen, an der sich die Prinzessin sticht. Aurora stirbt zwar nicht, doch schläft ein.

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