Sich voll darauf einlassen. Das Theater bietet die Möglichkeit, sich immer wieder auf bisher unbekanntes Terrain vorzuwagen, um dann 100 Prozent zu geben, ist Dörte Lyssewski überzeugt.

Dörte Lyssewski: Viel Liebe für die Irritation

Sarah Wetzlmayr, 19.10.2021

Seit 1989 prägt Dörte Lyssewski die Theaterwelt. Für Neues ist die Schauspielerin mit der ­markanten Stimme stets offen geblieben.

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Neben der besonderen Wertschätzung für den Augenblick sind es auch die vielen kleinen und manchmal auch größeren Neuanfänge, die das Theater als Kunstform ausmachen – das nie abgeschlossene Erforschen bislang unbekannter Themenbereiche, Rollen und Konstellationen und die damit einhergehende Gewissheit, dass es am Theater nie „fad“ wird. Im Fall Dörte ­Lyssewskis ist das momentan gleich in mehr­facher Hin­sicht zutreffend. So hat sie mit „Der neue Menoza“ ge­rade ihre allererste Regiearbeit ab­geliefert und mit „Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen!“ zum ersten Mal ein Stück mit Regisseur Frank Castorf erarbeitet.

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