Nach der Probe im Arsenal. Wir haben Katharina Lorenz und Julia Windischbauer auf der Probebühne getroffen. Allzu viel war noch nicht zu erkennen vom bestimmt spektakulären Bühnenbild. Wir sagen nur: Schaum. Aber mehr wird nicht verraten.

Die wilden Hilden

Sarah Wetzlmayr, 05.12.2023

„wir dürfen nur den roten faden nicht verlieren“, heißt es in der „hildensaga“ von Ferdinand Schmalz. Beim Gespräch mit Katharina Lorenz und Julia Windischbauer ist das ein paar Mal passiert. Doch genau das macht Interviews so schön.

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„Nach der Probe gehen wir zum ersten Mal miteinander essen“, sagt Katharina Lorenz und sucht dabei den zustimmenden Blick ihrer Kollegin Julia Windischbauer. Sie findet ihn sofort. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn der gerade von Berlin nach Wien gewechselten Schauspielerin steht vielmehr die pure Freude ins Gesicht geschrieben. Wohin es geht, weiß Katharina Lorenz auch schon. „Ich habe im Benkei in der Ungargasse reserviert, in das ich schon seit fünfzehn Jahren regelmäßig gehe. Einmal kam es sogar vor, dass mich die Betreiber*innen vor ihrem Urlaub besorgt gefragt haben, wer denn nun für mich kocht.“ Katharina Lorenz lacht. „Wir gehen uns jetzt kennenlernen“, hält Julia Windischbauer mit jener unverblümten Art fest, die sich durch unser gesamtes Gespräch ziehen wird.

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