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Die Tragödie von Euripides wurde vermutlich 415 v. Chr. anlässlich der Großen Dionysien aufgeführt. Die Handlung spielt kurz nach der Eroberung Trojas durch die Achaier. Das Stück erzählt von den Frauen, deren Männer im Krieg getötet wurden und die nun darauf warten, versklavt zu werden. Hekabe, Königin Trojas, stimmt Klagelieder an und fällt danach zu Boden und schläft. Wohin das Schicksal sie noch führen wird, weiß sie nicht. Mit ihr, wartend, Hekabes überlebende Tochter Kassandra, die Seherin, der nicht geglaubt wurde, und ihre Schwiegertochter Andromache mit ihrem kleinen Sohn Astyanax, der letzte männliche Erbe der Trojaner.
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