Neben dem Theater war Laura Kiehne auch in Film und Fernsehen zu sehen. Momentan beschäftigt sie sich im universitären Kontext mit dem Thema Leadership.

Die Theaterreform hat begonnen

Sarah Wetzlmayr, 07.09.2021

Das ensemble-netzwerk setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen für Theaterschaffende ein. Laura Kiehne und Jette Büshel über die Ziele des Netzwerks.

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„You are not alone” steht in gelber Schrift auf dem Deckblatt der „Ziele 3000“, jenem Dokument, mit dem das 2015 gegründete ensemble-netzwerk seine Ziele nach außen kommuniziert. Und zwar nicht in Form eines trockenen Beschwerdebriefs, sondern farbenfroh, zukunftsgerichtet und von der eigenen Arbeit überzeugt. Das ist spätestens dann sonnenklar, wenn man auf der letzten Seite des Dokuments angekommen ist. „Die Theaterreform hat begonnen“ ist dort zu lesen. Gelb auf weiß. Dieser Zugang kommt nicht von ungefähr. „Wir wussten von Anfang an, dass es uns nicht darum geht, in der typischen Kantinen-Beschwerdekultur festzustecken“, erklärt Laura Kiehne. Bis Mai 2021 gehörte sie zum Vorstand des Netzwerks und war für die Pressearbeit verantwortlich. Momentan steht sie nicht mehr mit beiden Beinen in der Theaterwelt, sondern beschäftigt sich im universitären Kontext mit Fragestellungen zum Thema Leadership. Auch für das Theater besäßen viele der Punkte, mit denen sie sich gerade hauptberuflich beschäftigt, große Relevanz, merkt sie an.

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