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Auch in seiner dritten Spielzeit als Ballettdirektor und Chefchoreograf des Wiener Staatsballetts interessiert sich Martin Schläpfer für das Ineinanderwirken von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, für Kindheit, Jugend und Alter, für das Spiel aus Imagination und Realität. Was Ballett für ihn ist? „Die Magie dieser Kunstform ist etwas sehr Leises, nicht leicht zu Beschreibendes, weil es etwas Energetisches ist, das über die Sinne läuft“, erklärt Schläpfer im Interview mit der BÜHNE. „Tanz ist deshalb so heilend, weil er im Moment stattfindet, und er ist so irreführend, weil er gleich wieder weg ist. Darum ist er so nahe am Leben und am Tod.“
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