Paul Taylors „Promethean Fire“ soll als direkte Reaktion auf die Anschläge von „Nine-Eleven“ entstanden sein. Wenn der Choreograph diese konkrete Assoziation später auch wieder zurückzog, so ist dennoch eine katastrophische Grundstimmung spürbar.

Die Saison 2022/23 des Wiener Staatsbaletts

Redaktion, 11.09.2022

Mit „Jolanthe und der Nussknacker“ und „Dornröschen“ zeigt das Wiener Staatsballett in der kommenden Spielzeit gleich zwei Tschaikowski-Ballette. Außerdem steht American Modern Dance auf dem Programm.

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Auch in seiner dritten Spielzeit als Ballettdirektor und Chefchoreograf des Wiener Staatsballetts interessiert sich Martin Schläpfer für das Ineinanderwirken von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, für Kindheit, Jugend und Alter, für das Spiel aus Imagination und Realität. Was Ballett für ihn ist? „Die Magie dieser Kunstform ist etwas sehr Leises, nicht leicht zu Beschreibendes, weil es etwas Energetisches ist, das über die Sinne läuft“, erklärt Schläpfer im Interview mit der BÜHNE. „Tanz ist deshalb so heilend, weil er im Moment stattfindet, und er ist so irreführend, weil er gleich wieder weg ist. Darum ist er so nahe am Leben und am Tod.“

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