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Manchmal in Form eines Fotoshootings. Anett Fritsch und Daniel Schmutzhard, ihres Zeichens Opernstars mit formidablen internationalen Karrieren, zeigen Zunge, vollführen Verrenkungen, agieren atypisch. Es geht um das Cover der BÜHNE – also darum, Aufmerksamkeit zu generieren. Da darf man auch modisch nicht zimperlich sein. Nach fast vier Stunden und unzähligen Posen sitzen die beiden in der Solistengarderobe und wirken einigermaßen entspannt. Hat es Spaß gemacht? „Es ist ungewohnt, aber nichtalltägliche Dinge zu erleben finde ich immer spannend. Man muss sich darauf einlassen, denn im Grunde ist ein Fotoshooting das genaue Gegenteil unseres Berufs: Man ist dabei stumm, und es entsteht ein statisches Bild“, findet Daniel Schmutzhard. „Mir geht es ähnlich“, ergänzt Anett Fritsch, „ich fühle mich zunächst völlig aus meiner Komfortzone gerissen, wenn ich vor der Kamera dermaßen verrückte Sachen machen soll. Aber es hat nur wenige Minuten gedauert, ehe ich aufgewärmt war und das Ganze zu einem Vergnügen wurde.“ Schön so. Diese mentale Ausgeglichenheit werden die beiden während der kommenden mehrwöchigen Proben für „Die lustige Witwe“ auch brauchen, stehen sie als Hanna Glawari und Graf Danilo doch im Zentrum der Handlung und somit beinahe durchgehend auf der Bühne.
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