Elisa Plüss, Sebastian Wendelin und Sarah Viktoria Frick in „Die gefesselte Phantasie“ im Burgtheater.

Die gefesselte Phantasie von Ferdinand Raimund

Redaktion, 22.05.2023

Eine irrwitzige Zauberposse, deren Handlung an eine Screwball-Comedy der 30er- oder 40er-Jahre erinnert: Alles ist paletti auf Raimunds Blumeninsel, bis zwei böse Schwestern auf die Insel kommen und für Unfrieden sorgen. Eine Zusammenfassung.

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Die bösen Zauberschwestern Vipria und Arrogantia kommen ins Reich der Königin Hermione, um den dort herrschenden Frieden zu stören. Das Besondere: alle Bewohner*innen sind poetisch veranlagt. Das Orakel Apollos verkündet, dass die Zauberschwestern nur dann vertrieben werden können, wenn Hermione einen ihr würdigen Partner heiratet. Ihr wird der König von Athunt vorgeschlagen, sie liebt aber den geheimnisvollen Hirten Amphio – der in Wahrheit der Sohn des Königs ist. Außerdem möchte sie nur einen Dichter heiraten. Um das zu verhindern, nehmen die bösen Zauberschwestern die Phantasie gefangen – es kann also niemand mehr dichten.

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