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„Ein bescheidenerer Vorschlag“ ist nicht nur ein veritabler Zungenbrecher, der selbst versierten Sprecher*innen ihre Grenzen aufzeigt, sondern auch der Name eines mit einem NESTROY bedachten Theaterstücks, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, sämtliche in unserer Gesellschaft verankerte Tabus zu brechen. Geschrieben und inszeniert wurde der Zungen- und Tabubrecher von Thomas Toppler und Hannelore Schmid, die sich dafür vom hierzulande noch weitgehend unbekannten französischen Bouffon-Theater inspirieren ließen. „So ein Ensemble haben Wiens Bühnen noch nicht erlebt: Sie sind dreckig, sie haben dick ausgestopfte Brüste und Hintern, große Zahnlücken und einen herben Spruch“, hieß es in der Begründung der NESTROY-Jury. Seit der Auszeichnung im vergangenen Herbst ist viel passiert: Nach mehreren Aufführungen im TAG, das das Stück mitproduzierte, tourte die Truppe durch Österreich. Vorerst letzter Tourstopp ist das Hin & Weg Theaterfestival in Litschau.
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