Elīna in der Sacher-Suite. Zwei Jahre hat sich der Superstar auf diese Rolle vorbereitet. Im Jänner 
ist es so weit: „Die ­Amneris steht auf meiner 
Bucket List. Die erste Vorstellung wird etwas 
Besonderes, ein sehr emotionaler Moment für mich. Ich freue mich sehr auf diese Möglichkeit.“

Die Amneris ist eine echte Bitch. Stimmt das, Frau Garanča?

Atha Athanasiadis, 30.04.2022

Operndiva Elīna Garanča gibt im Jänner an der Seite von Jonas Kaufmann ihr Rollendebüt als Amneris in der Wiederaufnahme von Verdis „Aida“. Endlich! Wir haben mit der Lettin über die Rolle gesprochen – und warum sie zu alt für das große Liebesdrama ist.

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Sie hat es immer wieder gesagt. Auch hier in diesem Magazin. „Die Amneris ist mein Mount Everest. Diese Rolle ist mein Höhepunkt. Danach kann ich aufhören.“ Jetzt ist es endlich so weit – zumindest, was die Amneris betrifft und nicht das Aufhören. Staatsoperndirektor Bogdan Roščić hat Elīna Garanča für die Wiederaufnahme der „Aida“ angefragt, und sie hat ja gesagt. An ihrer Seite als Radamès: Jonas Kaufmann. Vier Opernabende werden es im Jänner sein – und falls Sie Karten wollen, dann sollten Sie sich beeilen: Bei einer derartigen Besetzung hängt bald das „Ausverkauft!“- Schild an der Opernkassa. Im September (6., 9., 12., 15.) singt Garanča die Carmen, ihr Don José ist Piotr Beczała. Auch nicht schlecht.

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