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Das Flirren der Lagunenstadt. Die Schwüle. Der unerbittlich blasende Scirocco. Und mittendrin ein Schriftsteller in der Schaffenskrise, der durch einen Knaben ein letztes Hoch durchlebt. Luchino Viscontis von Morbidität geprägter Film erscheint schnell vor dem geistigen Auge, wenn man an Thomas Manns „Der Tod in Venedig“ denkt. Ähnlich ging es wohl Regisseur David McVicar, der Benjamin Brittens auf der Novelle basierende Oper 2019 in London herausbrachte – und dessen Inszenierung ästhetisch einige Parallelen zu Viscontis Film hat.
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