Alexander Pschill und Kaja Dymnicki haben das Bronski & Grünberg mitgegründet und bereits zahlreiche Stücke inszeniert. Nach „Der Sumpf des Grauens“ zeigen sie „Höllenangst“ im Bronski & Grünberg, danach „Romeo und Julia“ im Volkstheater in den Bezirken.

„Der Sumpf des Grauens“: Tod an der Gumpendorfer Straße

Sarah Wetzlmayr, 28.10.2024

Werwolf-Splatter trifft „Der nackte Wahnsinn“ – so (oder so ähnlich) könnte man „Der Sumpf des Grauens“, das neue Stück von Kaja Dymnicki und Alexander Pschill, zusammenfassen. Doch in den Untiefen der gewohnt temporeichen Komödie verbirgt sich noch sehr viel mehr. Wir haben die beiden im Café Jelinek zum Gespräch getroffen.

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Mitreißende Geschichten, präzise gearbeiteter Slapstick und Tempo, Tempo, Tempo – das sind drei (genau genommen fünf) jener Hauptzutaten, aus denen das Theater von Kaja Dymnicki und Alexander Pschill besteht. Und: Ihre Komödien lassen den Ernst der Sache stets durchscheinen – der Spaß kommt aus der Tiefe. Wobei man im Falle von „Der Sumpf des Grauens“, ihrer aktuellen Arbeit am TAG, wohl eher von einer Untiefe sprechen könnte – und zwar im Sinne eines aufgrund seiner Tiefe so richtig dunklen, unheimlichen Gewässers. Dabei sind Sümpfe ja gar nicht tief, sondern eher trüb und flach? Ist jetzt aber auch egal, denn anstatt sich noch tiefer in den Sumpf der Gewässer-Metaphorik hineinziehen zu lassen, wollen wir lieber mit Kaja Dymnicki und Alexander Pschill über ihr Stück sprechen. Nach der Probe im TAG sitzen wir im Café Jelinek. Überall klapperndes Geschirr und ein aus einzelnen Gesprächsfetzen bestehender Soundteppich im Hintergrund.

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