Eine Szene aus „Der Sohn“ mit Julian Valerio Rehrl in den Kammerspielen.

Der Sohn von Florian Zeller

Theresa Steininger, 09.05.2022

Nichts für schwache Nerven ist dieses Drama des französischen Gegenwartsdramatikers, der es mit „Der Vater“ bis an den Broadway schaffte. Hier eine Zusammenfassung.

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Nicolas ist 17 und seine unbeschwerte Kindheit scheint Lichtjahre entfernt. Die Eltern leben getrennt, die Matura steht bevor, alles wird ihm zu viel. Für seine Zukunft interessiert er sich überhaupt nicht. Vielmehr schwänzt er die Schule und ist aggressiv, trifft keine Freunde mehr und zieht sich auch von den Eltern komplett zurück. Seine Mutter kommt nicht mehr an ihr depressives Kind heran. Da verkündet Nicolas, zum Vater ziehen zu wollen, dessen neue Frau gerade ein Baby bekommen hat. Dieser versucht seinem Sohn zu helfen, neue Lebenslust zu gewinnen. Erst scheint sich die Situation zu bessern, doch ein missglückter Selbstmordversuch zeigt, dass die Probleme noch ernster genommen werden sollten. Wie kann Vater Pierre, der professionelle Hilfe ablehnt, seinen Sohn retten?

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