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Der Kollegienassessor Kowaljow erwacht (aus möglicherweise unruhigen Träumen) und stellt fest: Er hat keine Nase mehr. Zu einem etwas späteren Zeitpunkt wird er hören, dass die Stelle, wo sich einst seine Nase befand, nun aussehe wie eine frisch gebackene Palatschinke. „Immer der Nase nach“ lautet nun das Motto des stets auf Status und Prestige bedachten Beamten – ohne sich zu wundern, warum ihm so etwas passiert, macht er sich auf die Suche nach seinem Riechorgan. Dass ihn seine eigene Nase möglicherweise an der Nase herumführt, wird klar, als er ihr – in menschengroßer, uniformierter Gestalt – selbst begegnet. Der bürokratische Spießrutenlauf, den Kowaljow auf sich nehmen muss, zeigt auch: Der Verlust der Nase führt zum Ausschluss aus der Gesellschaft.
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