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Nach dem Tod ihres Mannes und ihres kleinen Sohnes flüchtet die Gutsbesitzerin Andrejewna Ranjewskaja mit ihrem Geliebten nach Paris. Nach Jahren wird sie von ihrer Tochter Anja wieder auf das Gut zurückgeholt, das von einem großen Kirschgarten umgeben ist. Das Anwesen ist durch die Misswirtschaft der Besitzerin und ihres Bruders hoch verschuldet und soll versteigert werden. Der Kaufmann Lopachin bietet an, das Gut zu kaufen, um Datschen (Ferienhäuser) darauf zu bauen und sie zu vermieten. Dafür müsste allerdings der Kirschgarten abgeholzt werden. Doch die Ranjewskaja und ihr Bruder schwelgen, vor allem aufgrund des Gartens, in Erinnerungen an vergangene Zeiten und können dem Angebot nicht zustimmen. Bei der Versteigerung des Anwesens fällt dasselbe schließlich an Lopachin und die Familie geht wieder auseinander. Allein der treue Diener Firs bleibt als Symbol für die alte Zeit im Haus zurück.
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