Andrew Morstein witsch (Don Bartolo), Timothy Connor
(Figaro) und Sofia Vinnik (Rosina) in Christoph Zauners Inszenierung in der Kammeroper.

Der „Barbiere" in der Kammeroper: Wenn George Jackson Rossini serviert

Sarah Wetzlmayr, 07.03.2022

Dem in London geborenen Dirigenten George Jackson ist es wichtig, dass Musik und Schauspiel eine dialogische Verbindung eingehen. So erlebt er es auch momentan an der Wiener Kammeroper.

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Wenn klassische Musik auf Schauspiel trifft, hat man es in der Regel mit einer Operninszenierung zu tun. So einfach, so gut. Darüber, wie dieses Treffen aussieht – ob es tatsächlich ein Aufeinandertreffen ist oder doch ein Aufeinanderprallen ist – sagen solch stark vereinfachte Definitionen jedoch nichts aus. Für den Dirigenten George Jackson, der als Kind einer Schauspielerin und eines Schauspielers beide Welten in sich vereint, ist es wichtig, dass dieses Zusammentreffen nicht bloß eine kurze Begegnung, sondern eine gemeinsame Suche ist. An seinem fröhlichen Gesichtsausdruck lässt sich gut ablesen, dass er das in dieser Form auch momentan an der Kammeroper erlebt, wo er in einer Inszenierung von Christoph Zauner, Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ dirigiert.

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