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Wenn klassische Musik auf Schauspiel trifft, hat man es in der Regel mit einer Operninszenierung zu tun. So einfach, so gut. Darüber, wie dieses Treffen aussieht – ob es tatsächlich ein Aufeinandertreffen ist oder doch ein Aufeinanderprallen ist – sagen solch stark vereinfachte Definitionen jedoch nichts aus. Für den Dirigenten George Jackson, der als Kind einer Schauspielerin und eines Schauspielers beide Welten in sich vereint, ist es wichtig, dass dieses Zusammentreffen nicht bloß eine kurze Begegnung, sondern eine gemeinsame Suche ist. An seinem fröhlichen Gesichtsausdruck lässt sich gut ablesen, dass er das in dieser Form auch momentan an der Kammeroper erlebt, wo er in einer Inszenierung von Christoph Zauner, Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ dirigiert.
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