Günther Franzmeier und Michael Dangl in „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ im Theater in der Josefstadt.

Der Alpenkönig und der Menschenfeind von Ferdinand Raimund

Redaktion, 17.09.2024

Als der Alpenkönig dem hasserfüllten Rappelkopf den Spiegel vorhält, erkennt dieser, was für ein Ungustl er die ganze Zeit gewesen ist. Die Uraufführung des Zauberspiels fand 1828 statt, Raimund selbst spielte den Misanthropen. Wir haben das Stück zusammengefasst.

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Der Gutsbesitzer Rappelkopf fühlt sich von der Welt verraten und zieht mit seiner Familie und Dienerschaft auf ein abgeschiedenes Landgut in den Alpen. Als Misanthrop wehrt er sich gegen alles Schöne – auch dagegen, dass seine Tochter Malchen einen Mann namens August heiratet. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, jede neu erblühende Liebe zu verhindern. Astragalus, der Alpenkönig, verspricht Malchen und August, ihnen zu helfen und für eine baldige Hochzeit zu sorgen. Indes verdächtigt Rappelkopf den Diener Habakuk ihn im Auftrag seiner Frau Sophie ermorden zu wollen. Er zerschlägt seine Möbel und läuft wütend in den Wald hinaus. Überhaupt sorgt er für allerlei Unruhe und Unfrieden.

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