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Vor kurzem lag Dorothea Zeemanns Theatertext „Erbe“ noch als Typoskript im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek. Wenn der Text – im übertragenen wie vielleicht auch im buchstäblichen Sinne – unter die Lupe genommen wurde, dann wohl in erster Linie von findigen Literaturwissenschaftler*innen. Nun wird das vermutlich in den sechziger Jahren geschriebene Stück im Hamakom uraufgeführt und von der für ihre genauen, formal einprägsamen Inszenierungen bekannten Regisseurin Ingrid Lang zum Leben erweckt. Dafür nahm auch sie metaphorische Lupe zur Hand und legte den Text, der nun im Thomas Sessler Verlag erschienen ist, darunter.
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