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Unser Festival soll eine Auseinandersetzung mit der beschädigten Gegenwart sein. Die Pandemie, eh klar, dann der Klimawandel am Horizont, dessen über uns hereinbrechende Extremwetterlagen, all die daraus sich verschärfenden sozialen Ungleichheiten. Seit einiger Zeit besteht das kaum mehr abschüttelbare Gefühl, es sei irgendwie zu spät. Einen Zustand ‚so wie vorher‘ – so wie vor der Pandemie und verschont von den Auswirkungen der Erderwärmung –, den wird es wohl nicht mehr geben. Wir können uns nicht mehr auf eine ‚Schiffbruch mit Zuschauer:innen‘-Perspektive retten, denn der Kahn, der da absäuft, hat uns alle an Bord. Mit dieser neuen Normalität wollen wir uns ein Wochenende lang auseinandersetzen: Welche Antworten können uns Wissenschaft, Aktivismus und Kunst für diese Umbrüche liefern?
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