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Seltsame Sogwirkung. Es gibt Stücke – und sie sind gewiss nicht alltäglich –, die einen fesseln, als wären sie eine Netflix-Serie. Man liest sie in einem durch, weil man nicht aufhören kann, wissen zu wollen, wie es weitergeht. Auch wenn sie, wie im Falle von „Das Vermächtnis“, 227 Seiten haben, ständig die Erzählperspektive wechseln, in der zeitlichen Abfolge Haken schlagen und so viele Schicksale berühren, dass man mit dem Fühlen kaum nachkommt.
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