Große Lust auf Wien. Und große Lust auf ihre neue Theaterfamilie. „Ich begreife das Theater als Orchester, denn es geht in einem Ensemble nicht darum, sich ins Zentrum zu spielen, sondern darum, miteinander ins Spielen zu kommen“, sagt Ines Marie Westernströer.

Das ist eine Probe, keine Könne!

Sarah Wetzlmayr, 20.01.2025

Von Wien und ihrer neuen Arbeitsstätte sei sie mit offenen Armen empfangen worden, sagt Ines Marie Westernströer. Als Schauspielerin möchte sie wiederum das Scheitern umarmen. Und alles ausprobieren dürfen – auch, das Tartuffehafte in der Rolle der vermeintlich naiven Mariane zu finden.

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„Das ist eine Probe, keine Könne“ ist ein Satz, den Schauspielerin Ines Marie Westernströer gemeinsam mit vielen anderen Dingen von Köln nach Wien übersiedelt hat. Während es das ein oder andere Küchenutensil vielleicht noch nicht an seinen neuen Platz geschafft hat (pure Vermutung), hatte Westernströer ebenjenen Satz mit großer Wahrscheinlichkeit stets griffbereit – und vermutlich auch sofort parat, als sie sich auf den Weg zu ihren ersten Proben als Ensemblemitglied des Burgtheaters machte. „Probieren heißt, dass es noch nicht darum geht, alles zu wissen, sondern darum, mit möglichst großer Offenheit hineinzugehen“, wird sie etwas später im Interview sagen.

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