Suse Lichtenberger, Katharina Pichler und Michèle Rohrbach in „Das flüssige Land“.

Das flüssige Land: In Groß-Einland tun sich Abgründe auf

Sarah Wetzlmayr, 09.02.2023

Mit der Ausdehnung des Hohlraums, der sich unter dem Ort Groß-Einland befindet, werden auch die Gedächtnislücken der Groß-Einländer immer deutlicher. Sara Ostertag über ihre Begeisterung für Raphaela Edelbauers fantastisch-realistisches Debüt „Das flüssige Land“.

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Im Dezember brachte das in Wien beheimatete Theaterkollektiv makemake produktionen Alja Rachmanowas 1933 erschienenen Roman „Milchfrau in Ottakring“ als streng durchchoreografierten und dennoch ungemein verspielten Theaterabend im Kosmos Theater auf die Bühne. Ein flaches, kreisförmiges Becken wurde zum Dreh- und Angelpunkt einer Vielzahl von Konflikten, in die sich die Spieler*innen auf ebenso körperliche wie höchst musikalische Weise immer weiter hineinmanövrierten.

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