Claudius von Stolzmann spielt am Theater in der Josefstadt. Im Herbst ist er zum Beispiel als Straßenbandit Macheath in der Dreigroschenoper in den Kammerspielen zu sehen.

Claudius von Stolzmann: Mit Akribie und kreativer Naivität

Julia Schilly, 29.09.2021

Claudius von Stolzmann wechselt spielerisch zwischen Drama, Bert Brecht und Clownerei. In diesem Herbst spielt er im Theater in der Josefstadt den Mackie Messer in der Dreigroschenoper.

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Ein guter Clown geht mit offenen Augen, einer entfesselnden Naivität und einer unbändigen Neugierde durch das Leben. Dabei agiert er furchtlos. Angst vor möglichem Scheitern oder einer Blamage hemmt ihn nicht. Zwangsläufig führt dieses Stolpern durch die Welt zum Unterhaltungsmoment für all jene, die ihm dabei zusehen. Der Reiz eines Clowns besteht jedoch für die Zusehenden nicht nur darin, über seine Missgeschicke zu lachen. Vielmehr ist da die Faszination jemanden dabei zu beobachten, wie er mit einem hohen Maß an Freiheit agiert. Claudius von Stolzmann profitiere, so erzählt er, jeden Tag bei der Probenarbeit im Theater in der Josefstadt davon, dass er erlernt hat, was es ausmacht ein guter Clown zu sein. Das nutzt ihm auch bei seiner aktuellen Rolle als Mackie Messer in Bertold Brechts „Dreigroschenoper" in den Kammerspielen des Josefstadttheaters.

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