Stefanie Sourial arbeitet als Performancekünstlerin und Regisseurin in Wien, London und Bristol und unterrichtet an der Akademie der bildenden Künste Wien

City of Diaspora: Ein Stück Zwischenwelt

Sarah Wetzlmayr, 14.04.2021

„City of Diaspora“, das neue Stück von Stefanie Sourial, ist im Spannungsfeld zwischen Aufenthaltsort und Herkunft angesiedelt. Die Premiere musste aufgrund der Pandemie auf den 3. Februar 2022 verschoben werden.

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In „City of Diaspora“ nimmt sich Stefanie Sourial gemeinsam mit den Performer:innen Hyo Lee, Faris Cuchi Gezahegn und Sunanda Mesquita der Frage an, wie es sich anfühlt in einer Zwischenwelt zu leben. Wie es ist, sich an Dinge zu erinnern, die man gar nicht erlebt hat, und Gerüche zu vermissen, die man eigentlich nur aus Beschreibungen kennt. Allgemeingültige Antworten auf diese Fragen möchten die Performer:innen jedoch nicht liefern – denn die gibt es auch nicht. Mithilfe von Beschreibungen wird es jedoch möglich, bislang unsichtbare Gefühlswelten sichtbar zu machen. Deshalb wurden für dieses Stück diasporische, in Wien lebende Kunstschaffende dazu eingeladen, Kurzgeschichten in fantastisch-utopischer Erzählform zu schreiben, die ihre eigenen Erfahrungen verhandeln. Sie bilden die Basis der einzelnen Episoden von „City of Diaspora“.

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