Er öffnet sich, etwas passiert, dann geht er wieder zu: Der Theatervorhang kommt gar nicht mehr so häufig zum Einsatz.

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"Hauptsache, der Lappen geht rauf“, pflegte der technische Leiter eines Theaters zu sagen, an dem ich mal gearbeitet habe. Mit „Lappen“ meinte der Mann ein wenig schnoddrig den schweren Hauptvorhang, die klassische Trennung zwischen davor und dahinter, oben und unten, Bühne und Publikum. Oder auch: davor und danach; also zeitlich. Wobei es im aktuellen Theater und manchmal sogar im Musiktheater gar nicht mehr so häufig vorkommt, dass sich zu Beginn der Vorstellung ein roter Samtvorhang hebt, gerafft, aufgezogen wird oder sich wie auch immer öffnet. Und nach vollbrachtem Bühnenwerk auch verlässlich wieder schließt.

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