Für manche gehören die Pause und das Drumherum im Foyer zu einem gelungenen Theaterabend. Unser Autor bleibt lieber sitzen.

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"Ich weiß nicht, ob ich das bis zur Pause durchhalte“, flüsterte die Person neben mir ihrer Begleitung ins Ohr. Nämlich so laut, dass ich es gut hören konnte. Leider habe ich vergessen, welches Stück, aber es war sicher super. Und mir war klar, dass es an diesem Abend keine Pause geben würde. Der Person samt Begleitung offenbar weniger. Ich unterstellte ihnen jedenfalls, dass es Durst und Hunger waren, was die beiden schließlich veranlasste, umständlich ihre Plätze zu verlassen – kurz bevor die Show eh zu Ende war. Pausen, zumindest ist das mein ganz persönlicher Eindruck, sind manchen Menschen beim Theaterbesuch wahnsinnig wichtig. Also nicht nur jenen mit schwacher Blase oder wenig Sitzfleisch. Manche brauchen vielleicht Zeit, um das Gesehene oder andere Themen zwischendurch zu besprechen. Andere wollen Pause machen, weil Sekt, Brötchen und Co für sie zu einer gelungenen Vorstellung unbedingt dazugehören. Was ich erst kürzlich gelernt habe: Die Buffets in den Wiener Opern- und Theaterhäusern bieten sogar an, Sekt, Brötchen und Co plus Platz am Stehtisch bereits vor dem Theaterabend zu reservieren. Wenn man dann während der Pause ins Foyer kommt, steht tischleindeckdichmäßig alles schon bereit. Praktisch: So erspart man sich die Warteschlange vor der Pausenjausenausgabe.

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