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Als sie den Auftrag bekam, im Rahmen der Sommerspiele Melk eine moderne Fassung des Kassandra-Mythos auf die Bühne zu bringen, hatte sie gerade „Kassandra“ von Christa Wolf im Rucksack, erzählt Christina Gegenbauer lachend. Wir sitzen im – wie zu eigentlich fast jeder Tages- und Nachtzeit – rappelvollen Café Jelinek, das warme Wetter verlangt geradezu nach Soda Zitron in rauen Mengen. „Ich dachte mir, dass das doch kein Zufall sein kann“, erzählt die Regisseurin, die direkt nach unserem Gespräch wieder in den Zug nach Melk hüpfen wird. Rund zwei Wochen Probenzeit für „Kassandra und die Frauen Trojas“ liegen noch vor der gebürtigen St. Pöltnerin und ihrem achtköpfigen Ensemble. „Weil wir in den kommenden Tagen immer bis 4 Uhr Früh leuchten werden, verbringe ich die nächste Zeit zur Gänze an unserem Spielort. Darauf freue ich mich schon sehr“, erzählt Gegenbauer.
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