Azelia Opak studierte Regie am Max Reinhardt Seminar und arbeitet als freie Theater- und Opernregisseurin.

Brücken ins Gestern

Sarah Wetzlmayr, 19.03.2025

Azelia Opak bringt Alexandra Badeas Stück „Quais de Seine“ als szenische Lesung auf die Bühne. Wir haben mit ihr über Brücken gesprochen, die nicht überquert werden können, aber auch über solche, die sie als Theatermacherin unbedingt bauen möchte. „Play Badea!“ findet am 21. und 22. März in den Kasematten statt.

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In „Quais de Seine“, dem mittleren Teil der gefeierten Theatertrilogie von Alexandra Badea, schlägt die in Frankreich lebende Autorin mit rumänischen Wurzeln eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart. Ihrer Protagonistin, einer Journalistin namens Nora, gelingt es jedoch nicht, diese zu überqueren – und zwar im buchstäblichen Sinne. Als sie sich auf die Suche nach der Ursache der Angst macht, die sie auf der Brücke verspürte, schält sich immer mehr heraus, dass ihr Ursprung in ihrer eigenen Familiengeschichte zu finden ist.

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