Nino Machaidze als Ninetta.

Aus der Vogelperspektive: Video in „La gazza ladra“

Sarah Wetzlmayr, 23.11.2022

Acht Jahre und unzählige Inszenierungen verbinden Regisseur Tobias Kratzer und Videokünstler Manuel Braun. Für „La gazza ladra“ im MusikTheater an der Wien konzentrierte sich Manuel Braun auf die Vogelperspektive.

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Filme wie „A Clockwork Orange“ oder „Es war einmal in Amerika“ verhalfen der Ouvertüre aus Rossinis Oper „La gazza ladra“ zu Weltruhm. Die musikalische Einleitung trage außerdem erheblich dazu bei, die Grunddynamik des Flugs der Elster bildlich heraufzubeschwören, erklärt Opernregisseur Tobias Kratzer im Interview mit der BÜHNE. Der gebürtige Landshuter hat die selten gespielte Opera semiseria für das MusikTheater an der Wien inszeniert. Teil seines Teams: Videokünstler Manuel Braun. Seit rund acht Jahren sind die beiden einander künstlerisch eng verbunden. Wenn Braun an seine ersten Schritte im Theater zurückdenkt, stellt er fest, dass ihn die Verknüpfung von Bühne und Video von Beginn an faszinierte. „Als Kind habe ich die Augsburger Puppenkiste imitiert, also kleine Marionetten-Filme gedreht. Die hybride Form aus Video und theatralem Setting scheint mich schon damals angezogen zu haben.“

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