In Ulrich Rasches Inszenierung verschmelzen chorische Elemente mit dem Einsatz von riesigen Laufbändern zu einer Theatermaschinerie von unglaublicher Wucht.

Aus dem Maschinenraum ins Fernsehen: Die Bakchen auf ORF III

Sarah Wetzlmayr, 22.04.2021

Regisseur und Bühnenbildner Ulrich Rasche platziert Euripides letzte Tragödie Die Bakchen in einem Spannungsfeld von politischer Brisanz. Am 23. April überträgt ORF III die wuchtige Inszenierung.

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Ohne Trompeten, dafür mit unzählbar vielen Paukenschlägen, startete Martin Kušej im September 2019 in seine neue Aufgabe als Direktor des Wiener Burgtheaters. Die Rede ist natürlich von Ulrich Rasches wuchtiger Inszenierung des Stückes „Die Bakchen“, das vor etwa eineinhalb Jahren nicht nur eine neue Spielzeit, sondern gleichzeitig auch eine neue Episode in der Geschichte des Theaters einläutete. Wobei mit dem Verb „läuten“ hier definitiv ein falsches (Klang-)Bild gezeichnet wird, denn in dieser Inszenierung geht es um Töne, die ordentlich nachhallen. Also so richtig.

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