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Irgendwo in der hintersten Ecke des Bücherregals staubt es vor sich hin, das gelbe, an den Ecken schon leicht verbeulte Reclam-Büchlein mit der Aufschrift „Faust. Der Tragödie Erster Teil“, dessen Anblick sofort eine Vielzahl längst vergessen geglaubter Momente zurück ins Gedächtnis spülen würde. Erinnerungen an im allerletzten Augenblick verfasste Hausübungstexte, mit der Hand hingeschmierte Schularbeiten oder auch an Klaus Maria Brandauers weiß geschminktes Gesicht, wie es aus dem gerade noch unter vorfreudigem Gelächter in die Klasse geschobenen Medienwagen nun in dauermüde pickelige Gesichter blickt.
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