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Er ist Deutscher, mag Ludwig Hirsch und wundert sich, dass die Figuren aus dessen Liedern in Wien wirklich existieren, und außerdem sei Wien für ihn „ein einziger, langer Ulrich-Seidl-Film“. Und ihr ist im Sommer auf einer Alm in der Steiermark eine Schildkröte zugelaufen. Wir treffen Andreas Beck und Anna Rieser auf der Probebühne des Volkstheaters in der Wiener Margaretenstraße. Beck arbeitet mit Kay Voges bereits seit 2010. Beck war am Schauspielhaus Dortmund im Ensemble und wurde gleich dreimal mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Anna Rieser hat Voges mit ihrer Dankesrede bei der Nestroy-Verleihung beeindruckt und dann das Vorsprechen gewonnen. Sie ist in Hofgastein geboren – er in Stralsund. Ein Nordlicht und ein Kind der Alpen. Beide eint, dass sie sehr ruhige, überlegte Gesprächspartner sind. Sie nehmen sich Zeit, um Fragen des Gegenübers sickern zu lassen. Angenehm in Zeiten kollektiver Aufregung.
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