Auf der Probebühne des ­Volkstheaters in der Margaretenstraße in Wien:  Andreas Beck und Anna Rieser. Das Klavier stand zufällig auf der Bühne.

Anna Rieser und Andreas Beck über Bernhards „Theatermacher"

Atha Athanasiadis, 08.04.2021

Mit Bernhards „Theatermacher“ haben Anna Rieser und Andreas Beck das Volkstheater eröffnet. Für beide war es die erste Spielzeit in Wien. Die BÜHNE hat die beiden im Dezember des vergangenen Jahres getroffen.

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Er ist Deutscher, mag Ludwig Hirsch und wundert sich, dass die Figuren aus dessen Liedern in Wien wirklich existieren, und außerdem sei Wien für ihn „ein einziger, langer Ulrich-Seidl-Film“. Und ihr ist im Sommer auf einer Alm in der Steiermark eine Schildkröte zugelaufen. Wir treffen Andreas Beck und Anna Rieser auf der Probebühne des Volkstheaters in der Wiener Margaretenstraße. Beck arbeitet mit Kay Voges bereits seit 2010. Beck war am Schauspielhaus Dortmund im Ensemble und wurde gleich dreimal mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Anna Rieser hat Voges mit ihrer Dankesrede bei der Nestroy-Verleihung ­beeindruckt und dann das Vorsprechen gewonnen. Sie ist in Hofgastein geboren – er in Stralsund. Ein Nordlicht und ein Kind der Alpen. Beide eint, dass sie sehr ruhige, über­legte Gesprächspartner sind. Sie nehmen sich Zeit, um Fragen des Gegenübers sickern zu lassen. Angenehm in Zeiten kollektiver Aufregung.

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