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Es war die Nacht von 24. auf 25. März 1945. In Rechnitz im Burgenland fand eine Party der Gräfin Margit von Batthyány mit ranghohen Nazi-Getreuen statt, auf der zu fortgeschrittener Stunde Waffen verteilt und anschließend 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter erschossen wurden. Der genaue Hergang ist bis heute nicht geklärt; Zeugen wurden ermordet, die Bevölkerung schwieg. Genau diesem Schweigen setzte Elfriede Jelinek 2008 in ihrem Stück „Rechnitz (Der Würgeengel)“ ein Denkmal.
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