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Sorgen machten sich breit, als ich ihn hinter der Bühne so sitzen sah, den Otto Schenk. Nur mehr eine halbe Stunde bis zum Auftritt. Sein Gesicht war von Erschöpfung überzogen. Ein Sanitäter maß eilig den Blutdruck. Michael Niavarani zeigte sich unbeeindruckt angesichts des Zustands seines Sparringspartners. Seine Gelassenheit erklärte sich Sekunden nach dem Auftritt der beiden im Globe: Wie einem Zaubertrank-Kessel entstiegen, schleuderte da plötzlich ein um Jahrzehnte verjüngter Schenk in unaufgeregter Trockenheit seine Pointen über die Rampe.
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