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Das beste Theaterstück der letzten Wochen habe ich kürzlich im Kino gesehen. Der Film „Nebenan“ in der Regie von Daniel Brühl barg alle Facetten, die ein sogenanntes „well made play“ in sich tragen sollte: Menschen in der Bredouille, interessante, weil ziemlich verkorkste Seelen; Dialoge, die literarisch anspruchsvoll, aber dennoch nicht wie aus der Mottentruhe, sondern heutig und unaufgesetzt klingen; eine Handlung, die die Protagonisten schichtenweise bloßlegt, aber auch voller unvorhergesehener Kehrtwendungen ist.
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