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Dank Instagram wissen wir, dass Madonna ihre Haare rosa gefärbt hat. Für ihre Socken hat sie den gleichen Farbton gewählt. Sie streckt ihre Füße in die Höhe, auf der linken Sohle steht „If you can read this“, auf der rechten „bring me some wine“. Diese Selbstpräsentation würde besser zu irgendeiner Ashley Smith aus Suburbia passen, die in Detroit ein auf Sternzeichenornamente spezialisiertes Nagelstudio betreibt, und nicht zu der erfolgreichsten Frau des Pop-Biz im 20. Jahrhundert. Das ist das Paradoxe an Instagram: In einer Zeit, in der sich die Ashley Smiths mit entsprechender Penetranz zu einem Star-Dasein hochmalochen können, spielen die echten Stars immer mehr Misses Smith.
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